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ORO ORO ORO

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294,68
156,88 335,78

294,23 Die Reihe ist so geordnet, dass man nur das Mittel der entsprechenden Beobachtungen zu nehmen hat, um sie alle auf einen Zeitpunkt gleicher Stromstärke zu reduciren. Die Mittel für die Werthe der elektromotorischen Kräfte sind

Add=338,71

Ac=235,06 addirt man zu der letzteren Grösse den Werth von

Abc=102,97, so erhält man

Abc + Acd=338,03 fast genau übereinstimmend init dem Werthe von Abdy wie es das Theorem verlangt.

Ist bei diesen Versuchen der ableitende lineare Zweig von einem so grossen Widerstande, dass dagegen der des körperlichen Leiters verschwindet, so kann man die Beobachtungsmethode sehr vereinfachen. Da sich dann nämlich bei der Anlegung an verschiedenen Stellen der Widerstand des ableitenden Bogens nicht merklich ändert, so ist seine Stromstärke direct proportional der gesuchten elektromotorischen Kraft, mit welcher der körperliche Leiter auf ibn wirkt. Aendert sich der Zustand der Batterie, so kann sich wohl der absolute Werth der gesuchten elektromotorischen Kräfte ändern, muss dabei aber stets der Intensität des Batteriestromes proportional bleiben. Sucht man

also das Verhältniss je zweier solcher elektromotorischen · Kräfte, so muss diess eine constante, von den Veränderun

gen der Batterie unabhängige Zahl seyn.

Ich stellte deshalb noch eine Beobachtungsreihe nach folgender Methode an. Die Widerstände des ableitenden Drahtes und des Batteriezweiges wurden noch grösser gemacht als in der vorigen Reihe, obgleich schon dort die Unterschiede des Widerstandes im ableitenden Kreise bei verschiedenen Verbindungen desselben verschwinden. Aus den Zahlen der zweiten Tafel berechnet sich derselbe nämlich im Mittel: für die Verbindung bd = 1,1443

cd = 1,1434

» bc = 1,1453 Die Poldrähte des Daniell’schen Elements wurden mit den Näpfen a und d in Verbindung gebracht, und der Spannungsunterschied oder die elektromotorische Kraft dieser beiden Punkte gleich 100 gesetzt, die übrigen elektromotorischen Kräfte mussten sich zu dieser dann wie die entsprechenden Stromstärken verhalten.

Ich lasse hier zunächst die Bestimmung eines einzelnen solchen Verhältnisses folgen, um die Anordnung des Versuchs daran zu zeigen; von den übrigen werde ich nur die Resultate hersetzen.

Beobachtungsreihe III.
Ruhestand des Magneten 501,1
Strom ad . . . . . . 871,1
Ruhestand . . . . . . 501,1
Strom ab . . . . . . 752,9
Ruhestand . . . . . . 500,5
Strom ad ...... 870,5

Ruhestand . . . . . . 500,0 Daraus finden wir die erste Ablenkung durch den Strom ad gleich 370,0, corrigirt 367,80 die zweite gleich

370,25, corrigirt 368,05

Mittel 367,92 Ablenkung durch den Strom ab 252,1, corrigirt 251,41 Also die elektromotorische Kraft für ab gleich

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10,40,

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Ganz in derselben Weise sind die elektromotorischen Kräfte verschiedener Verbindungsstellen bestimmt worden, welche ich hier folgen lasse.

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Die Ziffern der ersten Columne bezeichnen die Reihenfolge, in welcher die Versuche angestellt worden sind. In der zweiten sind die Quecksilbernäpfe bezeichnet, mit denen die Enden des ableitenden Zweiges verbunden waren. Die dritte Columne enthält unter der Bezeichnung von beobachteten elektromotorischen Kräften diejenigen, welche unmittelbar aus den Versuchen in der oben ausgeführten Weise berechnet waren, die vierte deren Mittel. Der fünften liegt folgende Rechnung zum Grunde. Die fünf gemessenen Grössen müssen folgende Gleichungen erfüllen:

An+Ag+A=100
An+A=A

Acc+Acd= Add Sind also beliebige zwei von ihnen bekannt, so sind dadurch auch die anderen drei zu berechnen. Die Mittel der Beobachtungen erfüllen diese Gleichungen fast, aber nicht vollkommen genau, denn substituirt man sie in denselben, so geben sie

in der ersten links: 99,87, rechts: 100
in der zweiten links: 78,98, rechts: 78,59

in der dritten links: 31,50, rechts: 31,75. Doch sind die Unterschiede so klein, dass sie Beobachtungsfehlern zugeschrieben werden können. Ich babe nun nach der Methode der kleinsten Quadrate diejenigen Werthe der fünf Grössen bestimmt, welche jene drei Gleichungen streng erfüllen, und sich am nächsten an die Beobachtungen anschliessen, und diese als die berechneten Werthe der elektromotorischen Kraft in die Tafel aufgenommen. Man sieht, dass ihre Abweichungen von den Mittelwerthen gering sind.

Somit ist der Satz von der elektromotorischen Oberfläche, wenigstens für angelegte lineare Leiter, auch durch die Versuche bestätigt worden. Ich schliesse endlich noch eine Beobachtungsreihe an zur Prüfung des Theorems von der gleichen gegenseitigen Wirkung elektromotorischer Flächenelemente.

Um das Problem zu prüfen, müssen wir die Stromstärke in beiden Elementen bestimmen können, und diess ist nur möglich, wenn beide in linearen Leitern liegen. Wir werden also den Fall untersuchen, wo an einen körperlichen Leiter zwei lineare B und C angelegt sind. Nach dem aufgestellten Theorem muss eine elektromotorische Kraft, welche in B angebracht wird, in C dieselbe Stromstärke hervorbringen, welche in B eintreten würde, wenn jene Kraft in C angebracht wäre. Um die beiden Stromstärken vergleichen zu können, muss man also einmal die Batterie in B und das Galvanometer in C, dann wieder erstere in C letzteres in B anbringen, und da sich dabei der Widerstand der betreffenden Stromeszweige nicht ändern darf, so müssten Batterie und Galvanometer denselben Widerstand baben. Diese Bedingung würde wegen des wechselnden Zustandes der Batterie ziemlich schwer zu erfüllen seyn. Glücklicher Weise können wir uns ihrer Erfüllung ungestraft entziehen, wenn wir den Widerstand beider zu vertauschenden Leitungen so gross machen, dass die Wider

stände

stände des übrigen Theiles der Leitung dagegen verschwinden. Während nämlich im Allgemeinen der obige Satz nur gilt, wenn die beiden vertauschten Zweige denselben Widerstand W haben, so bleibt er bei sehr grossen Widerständen der beiden Zweige doch auch bestehen, wenn der des Galvanometers geändert, und gleich w gemacht wird. Dabei ändert sich bei verschiedenen Verbindungsweisen des Galvanometerzweiges mit dem körperlichen Leiter seine Stromintensität stets in demselben Verhältnisse , und hatte sie also beim Widerstande W gleiche Werthe, so wird sie solche auch noch beim Widerstande w haben.

Als körperlicher Leiter diente wieder der bisher gebrauchte Kohlencylinder. Der Galvanometerzweig bestand nur aus dem sehr langen und feinen Galvanometerdrahte, der Batteriezweig aus vier Daniell’schen Elementen, säulenartig verbunden, mit Einschaltung einer Drahtspirale, deren Widerstand den des in der dritten Beobachtungsreihe gebrauchten ableitenden Zweiges noch übertraf, so dass jedenfalls die Widerstände der Kohle gegen die der Zweige verschwindend klein waren.

Die folgenden Beobachtungen beweisen, dass die Stromstärke in Galvanometer unverändert bleibt, wenn seine Verbindungsstellen und die des Batteriezweiges mit der Koble verwechselt werden. In der zweiten Columne der Tafel sind die Quecksilbernäpfe bezeichnet, in welche die Enden der Batteriedrähte, in der dritten die, in welche die Enden des Galvanometerdrahts tauchten. In der fünften bedeutet die Bezeichnung Bao God, dass die Batterie mit den Näpfen a und b, das Galvanometer mit denen c und d verbunden war. Es sind nicht alle Combinationen erschöpft, welche sich herstellen liessen, doch glaube ich genug beobachtet zu haben, um die Richtigkeit des zu prüfenden Satzes aufser Zweifel zu stellen.

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