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so können wir diesen Ausdruck mit 4rc dividirt zum Werthe von X addiren, ohne diesen zu verändern. Dann ist:

da ,l'l , 8

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(5)

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u. s. w.

und da A2/# &. (dqo/dx)2 etc., so fallen im Räume, wo & = 0, die molecularen Spannungen fort. Diese wirken nur in den ponderablen Dielectricis, und neben ihnen die Fern Wirkungen der freien Elektricität, welche in dem ersten Gliede des Werthes von X angezeigt werden. Dass die von der Theorie angezeigten dehnenden Kräfte quer gegen die Kraftlinien bestehen, ist durch die von Hrn. G-. Quincke kürzlich veröffentlichten Versuche für eine Reihe von Substanzen erwiesen worden.*)

Eine Prüfung des Gesetzes der Anziehungen im Inneren einer dielektrischen Flüssigkeit (Terpentinöl) ist von Hrn. P. Silow schon im Jahre 1875 im hiesigen physikalischen Institute ausgeführt worden.2)

Schliesslich mache ich noch darauf aufmerksam, dass die *o« in (2d) gegebene einfachere Normalform von 233 unverändert bleibt, wenn wir in ihr alle Coefficienten (1 + 4 n &) sowie d mit derselben Zahl iV2 multipliciren, dagegen alle Werthe von (p durch N dividiren, « und e dagegen mit N multipliciren. Da nun aus dem Werthe von SB sowohl die Gesetze der Verkeilung der Potentialwerthe im Räume, wie die Werthe der ponderomotorischen Kräfte hergeleitet werden, so bleibe diese alle unverändert, wie übrigens auch die oben in (4

1) Quincke, Pogg. Ann. 1875. Bd. 156. S. 389.

2) Silow, Wied. Ann. 1880. Bd. 10. S. 161. 874. 513.

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aufgestellte Gleichung für i und die "Werthe für die Kräfte [S. 813 hinter (4e)] erkennen lassen. Dadurch reducirt sich aber in den Gleichungen (5) der auf directe Fernwirkung der Elektricität zurückgeführte erste Theil der Kraft auf \jNi. sodass in dem Maasse, wie N2 grösser wird, die directe Fernwirkung immer mehr gegen den von den dielektrischen Medien übertragenen Theil verschwindet. Das Quantum der freien Elektricität, gemessen durch Ay, reducirt sich ebenfalls am' 1 / N seines früheren "Werthes. Für grosse Werthe von X verschwindet also freie Elektricität und Fernwirkung, was zu Max well's Theorie hinüberfuhrt. Diese Sätze, die ich schon am Schlüsse meiner ersten Abhandlung über Elektrodynamik aufgeführt habe, bestätigen sich ako hier auch der vollständigeren Analyse der ponderoniotorischen Kräfte gegenüber.

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XLII.

Ueber galvanische Polarisation in gasfreien Flüssigkeiten.

Aue: Poggendorff's Annalen Bd. CL. S. 483—495. — Monateberichte der Berliner Akademie 1873. S. 587—597.

Ich will mir erlauben, der Akademie Mittheilung zu machen «s von den Ergebnissen einer Reihe von Versuchen, die ich über die galvanische Polarisation des Platins angestellt habe. Diese Versuche erforderten meist sehr lange Zeit, und ich bitte deshalb um Verzeihung, wenn ich eine Anzahl weiterer Fragen, die sich dabei aufdrängen, vorläufig unbeantwortet lassen muss.

Es ist bekannt, dass, wenn ein Daniell'sches Zinkkupferelement durch eine Wasserzersetzungszelle mit Platinelektroden geschlossen wird, ein Strom entsteht von schnell abnehmender Stärke, der bei der gewöhnlichen Art den Versuch anzustellen, nach kurzer Zeit zwar sehr schwach wird, aber selbst nach sehr langer Zeit nicht ganz aufhört. Wir wollen diesen Strom den «* polarisirenden nennen. Wenn wir nachher die Zersetzungszelle von dem Daniell'schen Elemente trennen, und ihre Platinplatten mit dem Voltameter verbinden, so erhalten wir einen anderen Strom, den depolarisirenden, der in der Zersetzungszelle entgegengesetzte Richtung hat, als der polarisirende, und ebenfalls anfangs stark ist, unter den gewöhnlichen Bedingungen der Beobachtung aber meist bald bis zum Unwahrnehmbaren schwindet.

Es ist im Wesentlichen dieser einfache Versuch, auf den sich meine Untersuchungen beziehen. Die zu lösende Frage war: Worauf beruht die, wie es scheint, unbegrenzt lange Fort

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