Traduction: encyclopédie internationale de la recherche sur la traduction

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Harald Kittel, Armin Paul Frank, Juliane House, Norbert Greiner, Brigitte Schultze
Walter de Gruyter, 2004 - Всего страниц: 772

Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben.

In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen.

Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was
· die Vollständigkeit in der Darstellung,
· die Explizitheit in der Begründung,
· die Verlässlichkeit in der Dokumentation von Daten und Ergebnissen und
· die Aktualität im Methodischen
angeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk.

Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation ergeben: der Herausgeber der Reihe bemüht sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien für den Aufbau und die Abfassung gebunden; nur wo es um die Abgrenzung zu anderen Bänden geht, ist der Reihenherausgeber inhaltlich beteiligt. Dabei wird davon ausgegangen, dass mit dieser Organisationsform der Hauptzweck dieser Handbuchreihe, nämlich die angemessene Darstellung des derzeitigen Problem- und Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Teilbereichen, am besten verwirklicht werden kann.

Zum Tode von Herbert Ernst Wiegand

Wir trauern um unseren langjährigen Herausgeber Herbert Ernst Wiegand. Die Anfänge der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit mit den Verlagen de Gruyter und Niemeyer reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Ein Herausgeber wie Herr Prof. Wiegand, der vier Jahrzehnte als Herausgeber und auch als Autor dem Haus sehr verbunden war und der die germanistische Linguistik entscheidend geprägt hat, hinterlässt große Fußstapfen und ein so umfangreiches Werk, dass es unmöglich ist, dieses bis ins Detail zu würdigen. Nicht zuletzt deshalb, weil Herbert Ernst Wiegand enorm produktiv war, und viele seiner Aufsätze bereits einen für Monographien üblichen Umfang erreichten. Allein seine Artikel in den verschiedenen internationalen Zeitschriften, Sammelbänden, Buchreihen und Handbüchern umfassen wohl circa 20.000 Seiten.

Auch als Kooperationspartner war Herbert Ernst Wiegand hoch geschätzt und hat über die Jahre Projekte mit vielen namhaften Kollegen und Kolleginnen angestoßen und verfolgt. Zu den wichtigsten Herausgeberschaften zählt seine mit 2699 Seiten in vier Bänden erschienene ,,Internationale Bibliographie zur germanistischen Lexikographie und Wörterbuchforschung". Hinzu kommen Wiegands vielfältige Tätigkeiten im Rahmen der von ihm initiierten und mitinitiierten Publikationen: die ,,Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft" (HSK), die ,,Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft" (WSK), das ,,Wörterbuch zur Lexikographie und Wörterbuchforschung" (WLWF), das internationale Jahrbuch ,,Lexicographica" und die angeschlossene Reihe ,,Lexicographica Series Maior", die ,,Zeitschrift für germanistische Linguistik" sowie die ,,Reihe Germanistische Linguistik".

Darüber hinaus war Herbert Ernst Wiegand ein engagierter Wissenschaftsorganisator, der zahlreiche Kolloquien, Workshops und Konferenzen organisierte und initiativ ins Leben rief, wie z.B. das ,,Lexikographische Kolloquium" in Heidelberg, das ,,Internationalen Kopenhagener Kolloquium" sowie das internationale ,,Kolloquium zur Lexikographie und Wörterbuchforschung" in Osteuropa.

Für sein Engagement und seine unermüdliche Tätigkeit wurde er mehrfach mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet: im Jahre 1996 an der ,,Aarhus School of Business" (Dänemark), im Jahre 2000 an der Universität Sofia (Bulgarien) und im Jahre 2006 an der Universität Stellenbosch (Südafrika).

Wir haben Herrn Prof. Wiegand sehr geschätzt. Er war geradlinig, arbeitete unermüdlich und außerordentlich diszipliniert, manchmal bis zur Erschöpfung, und scheute sich nicht, sich auch mit schwierigen und unangenehmen Angelegenheiten auseinanderzusetzen. Er hatte einen kritischen, wachen Geist und war energiegeladen und unerschrocken, was große Projekte und Publikationen anging. Er war überhaupt als Mensch sehr aktiv, auch im ganz wörtlichen Sinne: Er liebte den Sport, insbesondere Tennis und Skifahren, und wusste die schönen Seiten des Lebens zu schätzen. Er züchtete Rosen, liebte gute Weine, die Sonne und das Leben selbst.

Herbert Ernst Wiegand hat nicht nur der Lexikographie, sondern auch der germanistischen Linguistik unzählige wertvolle Impulse gegeben und seine vitale Präsenz im Miteinander wird uns sehr fehlen.

 

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Содержание

Grundlagen
1063
Sprachlichstilistische Problemfelder der sprachwissen
1065
Bart Besamusca Arthurian romances in translation in Medieval
1067
Albrecht Neubert Translation as a topic of linguistics and text
1069
George Steiner Translation as conditio humana
1072
Kenneth Robinson Translation and the development of scholarly
1082
Jörn Albrecht Bedeutung der Übersetzung für die Entwicklung
1088
Translation the French language and the history of French
1091
Jürgen von Stackelberg Kulturelle Beziehungen und Übersetzung
1409
Die Allgegenwart von Ubersetzung in der modernen
1413
Archaisms
1424
Ulrike Jekutsch Die Ubersetzung des Verses im Drama
1426
Lena Talvio Les traductions dœuvres grecques et latines aux XVe
1435
the Romance Languages
1441
Gijsbert J Siertsema Translation and genre in the European
1454
numerotation des chapitres et articles Ainsi les chapitres XXIII XXIV et XXV initia
1460

Henrik Nikula Sprachwissenschaftliche Aspekte der Ubersetzung
1094
Danica Seleskovitch The practice and theory of consecutive
1107
Norbert Greiner Andrew Jenkins Sprachwissenschaftliche
1108
Die Antike
1109
The Role of translation in the development of Catalan national
1114
University programmes An international
1115
Jens Hoyrup Translation and the genesis of mathematics in Greece
1117
Regionale und nationale Übersetzungskulturen im
1121
S Swain Bilingualism and translation in the educational system
1125
Register
1127
Ciceros
1132
Nelson Cartagena Morphosyntaktische Probleme der Ubersetzung
1136
The case
1143
Critics
1150
Jane Stevenson Translation and the spread of the Greek and Latin
1157
Ausgewahlte Texte im internationalen Transfer durch
1158
Regionale und nationale Übersetzungskulturen in
1160
A linguistic
1161
Der Vordere
1171
Zipora Talshir Greek translations of the Hebrew Bible
1177
Bernard Out tier Traductions du Grec en Georgien
1186
From
1190
Mohsen Zakeri Translation from Middle Persian Pahlavi into
1199
Hans Daiber Die griechischarabische Wissenschaftsüberlieferung
1206
K Leeming GreekArabic translation in the Christian communities
1217
Traditional ideas on translation in China 3rd to 19lh century
1227
Literaturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche
1229
Charles Burnett Translation from Arabic into Latin in the Middle
1231
Johann Strauss Funktionsgebundenheit von Einzelsprachen und
1238
Central Asia
1250
Medieval
1263
The Buddhist translation movement in China 2nd
1266
Cristian Hannick Übersetzung im byzantinischorthodoxen
1270
Von der Vetus Latina zur Vulgata
1277
Übersetzerische Rezeption antiker Klassiker in Italien von
1279
Bernd Weitemeier Translation and the role of the vernacular
1280
Ausgewählte Texte im internationalen Transfer durch
1292
Translation theory and criticism in Italy in the 19lh and 20lh
1300
Charles Burnett Aristotle in translation in Medieval Europe
1308
Glynnis M Cropp Boethius in translation in Medieval Europe
1329
The Latin culture of Medieval France and the development of a
1337
E Gordon Whatley Legenda aurea in translation in Medieval
1345
Europäische
1375
Pluralität sprachlicher
1376
Culture and translation in France during the Humanist
1383
Culture and translation in France during the NeoClassical
1389
Dinda L Gorlee Translation as a semiotic problem including
1393
The case
1394
Brigitte Schultze Kontexte in der literarischen Ubersetzung
1396
Die übersetzerische Rezeption europäischer Entwicklungen in
1404
Die Geschichte der russischen Übersetzungsliteratur und
1463
Luise von Flotow Translation as an object of reflection in gender
1466
Die Zwischenübersetzung in der Geschichte der russischen
1477
Übersetzung in Spanien im 18 Jahrhundert und in den ersten
1517
Wilhelm Graeber Blüte und Niedergang der belles infideles
1520
Transformations
1531
La Revolution francaise les langues et la traduction en France
1532
Ein kultur
1556
The Role of translation in the development of Portuguese national
1574
Daniel O Dahlstrom The new philosophies in translation in the 18lh
1609
La Version dite autorisee de la Bible anglaise autrement
1611
Regionale und nationale Übersetzungskulturen
1613
Translation and the international dissemination of the works
1614
der Kapitel und Artikel zur Folge So bilden die ursprünglich vorgesehenen thematisch
1615
Weitere regionale und nationale Übersetzungskulturen
1617
Homer in russischen Übersetzungen des 18
1620
Preface
1621
Fritz Paul Die übersetzerische Entdeckung europäischer
1625
Georg
1634
R G Khoury Die übersetzerische Entdeckung des Orients
1641
Literaturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche
1656
Barbel Czennia Dialektale und soziolektale Elemente
1658
Brigitte Schultze Beata Weinhagen Kinderliteratur und pikto
1660
Alexander Schwarz Sprachwissenschaftliche Aspekte
1668
Ton Naaijkens Translating the Weltsprache of modern poetry
1669
renumbered as a single chapter XXIII Translation within and between cultures
1670
Heidrun GerzymischArbogast Themerheme organization TRO
1671
Sigrid KupschLosereit Interferenz in der Ubersetzung
1672
Aleksandr Svejcer Possibilities and limitations of linguistic
1673
A linguistic
1681
Liedtexte und Libretti
1682
Types of Homer translations and adaptions in the 19lh
1685
Language contact cultural exchange and translation in the British
1688
Vladimir Ivir Descriptive and prescriptive approaches in
1693
Textgattungen in der sprachwissenschaftlichen
1698
dynamiques historicogéographiques innovation diversité Le Tome 2 se termine
1701
Klaus Grubmüller Deutsche Übersetzungen lateinischer Texte im
1711
ShakespeareRezeption und ShakespeareÜbersetzungen im Spiegel
1724
langue droit
1736
Peter Kofler Neuanfänge deutscher Übersetzungskultur in Klassik
1738
Werner Koller Die Übersetzung als Gegenstand
1747
Jan Cölln Die Rezeption der Antike in deutschen Übersetzungendes
1752
Ulrich J Beil Wechselnde Vorbilder und Vorbildliteraturen
1762
19331945
1769
Theo Hermans Translation as an object of reflection in modern
1775
Gabriele PisarzRamirez Übersetzungskultur in der DDR eine
1779
Die Rolle der Übersetzung bei der Entwicklung der nationalen
1788
Translation and the international dissemination of the works
1797
Teilband Volume 1 Tome 1
1798
Авторские права

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Часто встречающиеся слова и выражения

Об авторе (2004)

Harald Kittel, Georg-August-University of Göttingen, Germany; Armin Paul Frank, Georg-August-University of Göttingen, Germany; Norbert Greiner, University of Hamburg, Germany; Theo Hermans, University College London, United Kingdom; Werner Koller, University of Bergen, Norway; José Lambert, Katholic University of Leuven, Belgium; Fritz Paul, Georg-August-University of Göttingen, Germany.

Библиографические данные